uname (unix name) zeigt grundlegende Systeminformationen: den Kernel-Namen, die Versionsnummer, den Hostnamen und die Prozessor-Architektur. Damit lässt sich schnell herausfinden, welches System auf einem Server läuft.
Alles auf einen Blick
uname -a
Die Option -a (all) gibt sämtliche Informationen aus. Wer einzelne Werte braucht, nutzt gezielte Optionen:
uname -s– Kernel-Name (meistLinux)uname -n– Hostname des Rechnersuname -r– Kernel-Release (Versionsnummer)uname -m– Maschinen-Architektur, z.B.x86_64oderaarch64uname -o– Betriebssystem-Name (siehe Operating System)
Praxis: Architektur prüfen
uname -m
Die Ausgabe verrät, ob ein 64-Bit- oder ARM-System vorliegt – wichtig für die Wahl der richtigen Pakete und Software. Details zur CPU liefert lscpu.
Verwandte Themen
Der Kernel ist das Herzstück, siehe Kernel. Welche Distribution konkret läuft (z.B. Debian oder Fedora), sagt uname nicht – dafür sind Dateien wie /etc/os-release zuständig. Grundlagen der Bash helfen beim Auswerten in Skripten; alles läuft unter Linux.