WebP ist ein Bildformat von Google, das 2010 veröffentlicht wurde und speziell für das Web entwickelt wurde. Es liefert bei gleicher Qualität deutlich kleinere Dateien als klassische Formate wie JPEG oder PNG.

Was WebP kann

  • Verlustbehaftete Kompression: Etwa 25 bis 35 Prozent kleiner als JPEG bei vergleichbarer Qualität.
  • Verlustfreie Kompression: Rund 26 Prozent kleiner als PNG, ideal für Screenshots und Grafiken mit Transparenz.
  • Transparenz und Animation: WebP kann beides, ersetzt damit auch GIF-Animationen.

Browser-Unterstützung

Alle modernen Browser unterstützen WebP nativ: Chrome, Firefox, Edge und Safari (ab Version 14). Für ältere Browser kann man mit dem picture-Element ein Fallback auf JPEG oder PNG anbieten — der CSS-Code bleibt dabei unverändert.

Warum WebP wichtig ist

Bilder sind oft der größte Teil des übertragenen Datenvolumens einer Seite. Kleinere Bilder laden schneller, entlasten das CDN und verbessern die LCP-Metrik — ein klarer Gewinn für SEO und Lighthouse-Scores. Tools wie PageSpeed Insights empfehlen WebP regelmäßig als schnellen Optimierungsschritt.

Ein Wort zur Zukunft: Das Nachfolgeformat AVIF komprimiert noch besser, ist aber seltener unterstützt. Für die meisten Webseiten ist WebP heute der beste Kompromiss aus Kompatibilität und Dateigröße.