Lighthouse ist ein automatisiertes Prüfwerkzeug von Google, das Webseiten auf Performance, Barrierefreiheit, Best Practices und SEO untersucht. Es liefert für jeden Bereich eine Punktzahl von 0 bis 100 und konkrete Verbesserungsvorschläge — kostenlos und direkt im Browser.

So startest du Lighthouse

Am einfachsten öffnest du die Entwicklerwerkzeuge deines Browsers (meist F12), wechselst zum Tab „Lighthouse" und klickst auf „Analyse der Seitenlast". Alternativ läuft Lighthouse über die Kommandozeile oder die Weboberfläche PageSpeed Insights — dort kannst du auch die mobile Variante prüfen.

# Lighthouse als Kommandozeilen-Werkzeug
npx lighthouse https://www.hanse-computing.de --preset=desktop

Was Lighthouse misst

  • Performance: Ladezeit, Reaktionsfähigkeit und visuelle Stabilität — hier fließen Metriken wie LCP ein.
  • Accessibility: Ob die Seite auch mit Screenreadern und Tastatur bedienbar ist.
  • Best Practices: Sicherheit, korrekte Bildgrößen und moderne Webtechniken.
  • SEO: Grundlagen wie Titel, Meta-Beschreibung und lesbare Struktur — siehe auch SEO.

Praktische Tipps

  • Einmal pro Monat testen reicht meist — Performance ändert sich durch neue Inhalte oder Erweiterungen.
  • Die Punktzahl ist ein Richtwert: Eine Seite mit 95 kann für die Nutzer trotzdem perfekt sein.
  • Audits im Entwicklungsmodus vor dem Veröffentlichen laufen lassen, nicht erst auf der Live-Seite.
  • Lighthouse ersetzt keinen echten Nutzertest, aber es findet die häufigsten Schwachstellen zuverlässig.

Verwandte Grundlagen: LCP, CDN, Cache, SEO, PWA, Browser.