APFS (Apple File System) ist das Dateisystem von Apple, das 2017 mit macOS High Sierra eingeführt wurde und HFS+ ablöste. Es läuft auf macOS, iOS, tvOS und watchOS und ist für Flash-Speicher ausgelegt.

Kerneigenschaften

  • Copy-on-Write: Geänderte Datenblöcke werden neu geschrieben, das Original bleibt bis zum Abschluss intakt.
  • Snapshots und Klone: schnelle, platzsparende Sicherungspunkte und Datei-Kopien.
  • Space Sharing: Mehrere Volumes teilen sich einen Container und nutzen den freien Platz dynamisch.
  • Verschlüsselung auf Datei-, Volume- und Metadaten-Ebene.
  • 64-Bit-Architektur mit effizienter Verwaltung großer Laufwerke.

Abgrenzung

Die Copy-on-Write- und Snapshot-Konzepte teilt APFS mit ZFS, das im Server-Umfeld zusätzlich Prüfsummen und RAID-Z bietet. Für den Austausch mit Windows nutzt Apple exFAT – APFS selbst wird von Windows nicht nativ gelesen, Linux-Treiber sind experimentell.

Verwandte Grundlagen: Dateisysteme erklärt, Snapshot, ext4.