Sonic Pi ist eine 2012 von Sam Aaron entwickelte Open-Source-Umgebung für Live Coding und Musikprogrammierung, die ursprünglich für den Raspberry Pi entworfen wurde. Sie läuft auf Linux, macOS und Windows und macht Musik-Programmierung durch eine Ruby-basierte, kompakte DSL besonders zugänglich.

Erste Schritte

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sleep 0.5
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Die Engine von Sonic Pi nutzt den SuperCollider-Server für die Klangsynthese; die Bediensprache selbst ist ein Ruby-Dialekt mit vordefinierten Musikfunktionen.

Wichtige Konzepte

  • live_loop – wiederkehrende Schleife, die sich zur Laufzeit ändern lässt: live_loop :beat do ... end.
  • play / synth – spielt Noten (MIDI-Nummern) bzw. startet Synthesizer wie synth :blade.
  • sample – spielt Audiosamples ab, etwa sample :loop_compus.
  • sync / cue – synchronisiert mehrere live_loops über Nachrichten.

Praxis-Tipps

  • Live-Coding heißt: Code im laufenden Betrieb ändern — alle Schleifen bleiben synchron.
  • Sonic Pi wird viel im Musikunterricht und bei Workshops eingesetzt, um Programmieren spielerisch zu vermitteln.
  • Für den Raspberry Pi gibt es eine vorinstallierte Variante; auf dem Desktop einfach die Sonic-Pi-App starten.

Verwandte Grundlagen: SuperCollider (zugrunde liegende Audio-Engine) und ChucK (weitere Live-Coding-Sprache).