Liquid ist eine Open-Source-Template-Engine aus Ruby, die Tobias Lütke 2006 für die E-Commerce-Plattform Shopify entwickelte. Sie lädt dynamische Inhalte in statische Vorlagen und ist bis heute das Herzstück von Shopify-Themes – auch Jekyll und Eleventy nutzen Liquid.
Drei Bausteine: Objekte, Tags, Filter
- Objekte in doppelten geschweiften Klammern:
{{ product.title }}gibt einen Wert aus - Tags in Prozentklammern steuern die Logik:
{% if %},{% for %},{% assign %},{% capture %},{% include %} - Filter verändern Werte mit senkrechtem Strich:
{{ product.price | money }},{{ title | upcase }},{{ text | truncate: 50 }}
Typisches Liquid-Template
{% for product in collection.products %}
<h2>{{ product.title }}</h2>
<p>{{ product.price | money }}</p>
{% endfor %}
Warum ist Liquid sicher?
Liquid wurde für Marketplace-Szenarien gebaut, in denen Händler fremde Themes installieren. Templates können daher keinen serverseitigen Code ausführen – die Engine bietet einen eingeschränkten, sandboxartigen Zugriff. In Jekyll wird Liquid für Seiten, Blog-Posts und die Front-Matter-Verarbeitung eingesetzt.
Grundlagen: HTML- und CSS-Befehle. Da Shopify-Themes SCSS und Liquid kombinieren: Sass-Befehle und Stylus-Befehle.