Ein Webserver ist die Software (oder der Rechner, auf dem sie läuft), die HTTP-Anfragen von Browsern entgegennimmt und die angeforderten Inhalte ausliefert. Ohne Webserver gäbe es keine Websites – er ist gewissermaßen das Herzstück des Internets.

Wie arbeitet ein Webserver?

Der Ablauf ist immer gleich: Ein Browser schickt eine Anfrage an eine URL, der Webserver sucht die zugehörige Ressource und antwortet mit Statuscode und Inhalt. Im Hintergrund sorgt dabei oft ein DNS-System dafür, dass aus dem Namen die richtige IP-Adresse wird.

  • Statische Inhalte: Fertige Dateien wie HTML, Bilder oder CSS, die unverändert ausgeliefert werden.
  • Dynamische Inhalte: Seiten, die zur Laufzeit erzeugt werden – zum Beispiel mit Skripten und einem Datenbank-Backend.
  • Verschlüsselung: Moderne Webserver unterstützen HTTPS über Transport Layer Security (TLS), damit die Übertragung abgesichert ist.

Bekannte Webserver

Zu den verbreitetsten Webservern gehören Apache und nginx. Beide sind Open Source, laufen auf Linux-Servern und eignen sich auch als Reverse Proxy.

Wo läuft ein Webserver?

Ein Webserver kann auf einem eigenen Server im Rechenzentrum laufen, auf einem VPS oder als Teil eines Hosting-Pakets. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Größe und Anforderungen der Website ab.