Hosting (englisch für „beherbergen“) bedeutet, dass eine Website oder Anwendung auf einem fremden oder eigenen Server bereitgestellt wird, der rund um die Uhr erreichbar ist. Der Betreiber stellt Rechenleistung, Speicher und Anbindung – meist gegen eine monatliche Gebühr.
Hosting-Arten im Überblick
- Shared Hosting (Webspace): Viele Websites teilen sich einen Server. Günstig und einfach, aber Ressourcen werden geteilt – ideal für kleine bis mittlere Websites und CMS-Installationen.
- VPS (Virtual Private Server): Ein virtueller Server mit garantierten Ressourcen und eigener Administration. Mehr Freiheit als Shared Hosting, mehr Verantwortung.
- Dedicated Server: Ein kompletter physischer Server nur für eine Website oder Anwendung. Maximale Leistung und Kontrolle.
- Cloud Hosting: Ressourcen kommen aus einem Verbund vieler Rechner und können flexibel skaliert werden – Grundlage ist Cloud Computing.
Worauf es ankommt
Bei der Wahl des richtigen Hostings spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
- Erreichbarkeit: Die Server stehen im Rechenzentrum mit Notstrom, Kühlung und redundanter Anbindung.
- Performance: Ausreichend CPU, Arbeitsspeicher und schnelle Festplatten für die erwartete Besucherzahl.
- Domain und E-Mail: Verwaltung von DNS-Einträgen und Postfächern gehört beim klassischen Webhosting meist dazu.
- Support und Backups: Erreichbarer Support sowie regelmäßige Sicherungen sind Gold wert.
Zusammenspiel
Hosting liefert die Infrastruktur, der Webserver liefert die Inhalte aus. Ohne gutes Hosting nützt auch die beste Website wenig – langsame Ladezeiten und Ausfälle vertreiben Besucher.