Ein Datentyp legt fest, welche Art von Daten eine Variable speichern kann und welche Operationen darauf erlaubt sind. Grundlegende Datentypen sind Zahlen (Integer, Float), Text (String), Wahrheitswerte (Boolean) und zusammengesetzte Typen wie Arrays oder Objekte.

Primitive Datentypen im Überblick

  • Integer: Ganze Zahlen, z.B. 42.
  • Float: Gleitkommazahlen, z.B. 3.14.
  • Boolean: Wahrheitswert true / false.
  • String: Text, z.B. "Hallo".
  • Null: kein Wert.

Statische vs. dynamische Typisierung

  • Statisch typisiert (Java, C, C#, TypeScript, Go, Rust): Der Typ wird zur Compile-Zeit festgelegt. Typfehler fallen früh auf, der Compiler kann optimieren.
  • Dynamisch typisiert (Python, JavaScript, Ruby, PHP): Der Typ wird zur Laufzeit bestimmt. Flexibler und schneller zu schreiben, aber Typfehler erscheinen erst zur Laufzeit.

Implizite Typumwandlung — die Überraschungsfalle

// JavaScript: Der Klassiker
console.log("5" + 3);    // "53"  (String + Zahl → Verkettung)
console.log("5" - 3);    // 2     (Minus erzwingt Zahl)
# Python: strikter
print("5" + 3)    # TypeError: can only concatenate str (not "int") to str

Zusammengesetzte Datentypen

  • Array/Liste: geordnete Sammlung von Werten — siehe Array.
  • Objekt/Dictionary: Schlüssel-Wert-Paare (JSON, Python-Dict, JS-Objekt).
  • Enum: Aufzählung fester benannter Werte.

Verwandte Grundlagen: String, Array, Python-Befehle.