grep ist der Standardbefehl unter Linux und macOS, um Textmuster (reguläre Ausdrücke) in Dateien und Ausgaben zu suchen. Der Name steht für global regular expression print.
Grundlagen
grep "fehler" logfile.txt # Zeilen mit 'fehler' anzeigen
grep -i "error" *.log # Groß/klein ignorieren
grep -r "TODO" src/ # rekursiv im Verzeichnis suchen
Wichtige Optionen
grep -v "debug" datei # invertieren: Zeilen OHNE Treffer
grep -n "warn" datei # Zeilennummern ausgeben
grep -c "success" datei # nur Anzahl zählen
grep -l "passwort" *.conf # nur Dateinamen ausgeben
grep -E "foo|bar" datei # erweiterte Regex (egrep)
Mit Pipes kombinieren
ps aux | grep ssh # Prozesse filtern
history | grep "git commit" # in der Historie suchen
tail -f app.log | grep "ERROR" # Logs live filtern
Praxis-Tipps
grep -ispart Zeit, wenn die Groß-/Kleinschreibung egal ist.- Für ganze Wörter:
grep -w wort, für echte reguläre Ausdrückegrep -E. - Alternativen je nach Kontext:
rg(ripgrep, schneller) undag(The Silver Searcher).
Verwandte Grundlagen: Bash-Befehle und Regex.