Eine Schwachstelle (englisch Vulnerability) ist eine Schwäche in Software, Hardware oder Konfiguration, die ein Angreifer ausnutzen kann. Sie ist der Ausgangspunkt fast jeder Cyberattacke — die Behebung gehört deshalb zum Kern jeder Sicherheitsstrategie.

Das Wichtigste in Kürze

  • Entstehung: Programmierfehler, Fehlkonfiguration und veraltete Software schaffen die meisten Lücken.
  • Klassifizierung: Öffentliche Schwachstellen erhalten eine CVE-Kennung und werden per CVSS bewertet.
  • Besonders gefährlich: Zero-Day-Lücken, die ausgenutzt werden, bevor ein Patch existiert.
  • Behebung: Patch-Management, Schwachstellen-Scans und Penetrationstests.

Ein SIEM protokolliert Angriffe, die Schwachstellen ins Visier nehmen; die Anomalie-Erkennung erkennt Hinweise auf ihre Ausnutzung. Das konkrete Werkzeug zum Ausnutzen ist ein Exploit.

Ausführlicher Artikel: Sicherheitslücke: Schwachstellen, die Angriffe ermöglichen.