Künstliche Intelligenz (KI, englisch Artificial Intelligence, AI) ist der Oberbegriff für Technologien, die Maschinen menschenähnliche Fähigkeiten verleihen: Muster erkennen, Sprache verstehen, Entscheidungen treffen, lernen und sich an neue Situationen anpassen. Der Begriff entstand 1956 auf der Dartmouth-Konferenz und umfasst heute ein ganzes Feld von Teilgebieten und Anwendungen.

Die wichtigsten Teilgebiete

  • Maschinelles Lernen: Systeme lernen aus Daten, statt explizit programmiert zu werden - die treibende Kraft der modernen KI.
  • Neuronale Netze und Deep Learning: Modelle mit vielen Schichten, die komplexe Muster in Bildern, Text und Audio erkennen.
  • Sprachverarbeitung (NLP): Chatbots, Übersetzung und große Sprachmodelle.
  • Computer Vision: Bilderkennung, Gesichtserkennung, autonomes Fahren.
  • Robotik und Planungssysteme.

Schwache und starke KI

Die heute eingesetzte KI ist fast immer schwache oder spezialisierte KI (Narrow AI): Sie beherrscht genau eine Aufgabe - etwa Bildklassifikation oder das Beantworten von Fragen - oft besser als Menschen. Starke KI (Artificial General Intelligence, AGI), die beliebige intellektuelle Aufgaben wie ein Mensch bewältigt, ist bisher nicht verwirklicht.

Wie KI lernt

Der Kern moderner KI ist das maschinelle Lernen: Ein Modell bekommt Trainingsdaten, erkennt darin statistische Muster und verallgemeinert sie. Beim Supervised Learning lernt es aus beschrifteten Beispielen, beim Klassifizieren etwa aus Bildern mit bekannten Kategorien. Ein KI-Agent nutzt diese Fähigkeiten, um eigenständig Aufgaben abzuarbeiten.

Anwendungen im Alltag

  • Empfehlungssysteme bei Streaming- und Shopping-Diensten.
  • Sprachassistenten und Übersetzer.
  • Medizinische Bilddiagnostik und Prognosemodelle.
  • Automatisierte Qualitätskontrolle in der Industrie.

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