Ein Context bündelt in der kubeconfig drei Angaben: den Cluster (API-Server), den Benutzer (Zugangsdaten) und optional den Standard-Namespace. Damit wechselt man mit einem einzigen Befehl zwischen mehreren Umgebungen, ohne Dateien umzuschreiben.
Wechseln und Anzeigen
kubectl config get-contexts
kubectl config current-context
kubectl config use-context prod-admin
get-contexts listet alle Contexts mit Cluster, Benutzer und Namespace, ein Sternchen markiert den aktiven. use-context schreibt den Namen dauerhaft in das Feld current-context der Datei.
Namespace und weitere Felder
Der Namespace im Context wirkt als Standard für alle Befehle ohne -n-Flag. Mit kubectl config set-context --current --namespace=backend ändert man ihn, ohne den Context zu wechseln – praktisch, weil so der Namespace unabhängig vom Cluster gewechselt werden kann.
Trennung nach Umgebung
Übliche Praxis sind getrennte Contexts je Umgebung (etwa dev, stage, prod), oft mit unterschiedlichen Rechten. Zusammen mit der Impersonation lassen sich riskante Aktionen absichern. Verwandt: kubectl-Befehle.